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Kategorie Archiv: LKW

Werkstatt und Vertrieb | LKW von IVECO und DAF bei Haller Nutzfahrzeuge, Ihrem Servicepartner aus Gersthofen bei Augsburg / Bayern.

Jetzt auch auf dem Bau: IVECO verkauft erstmals umweltfreundliche Methan (Bio-/ Erdgas)–Lösungen für den Einsatz auf der Baustelle.

Jetzt auch auf dem Bau: IVECO verkauft erstmals umweltfreundliche Methan (Bio-/ Erdgas)–Lösungen für den Einsatz auf der Baustelle.

Das französische Transportunternehmen Jacky Perrenot nimmt sechs Stralis X-WAY NP: eine Sattelzugmaschine mit 460 PS und fünf 400 PS starke Betonmischer. Die Trommel der vierachsigen Fahrzeuge (8x2x6) hat zudem einen wahlweise elektrischen Antrieb. Das Fahrzeug erfüllt damit die PIEK-Vorgaben und umfährt alle Einfahrrestriktionen.

​​Das Transportunternehmen Jacky Perrenot bestätigt sein Vertrauen in IVECO als führenden Anbieter von Methangas-Lösungen. Nachdem die Logistik-Sparte des Unternehmens bereits 2017 einen Auftrag über 200 Stralis NP (natural power) für den Fernverkehr erteilt hatte, ersetzt jetzt die Baustofflogistik-Sparte auch in diesem Segment seine Diesel Fahrzeuge. Die Vertragsunterzeichnung fand auf der eben zu Ende gegangenen Intermat in Paris statt.

Der neue X-WAY NP ist die Methangas-Variante der neuen Baureihe, die speziell für nutzlastintensive Bereiche mit städtischem oder stadtnahem Einsatz entwickelt wurde und nur gelegentlichem abseits der Straße eingesetzt wird. Weil gerade dort die in ganz Europa schärfer werdenden Abgas- und Lärmvorschriften immer schärfer werden, ist der X-WAY NP die logische Konsequenz.

Vielfach ist im Ausland die Umsetzung dieser Vorschriften wesentlich stringenter als in Deutschland. In Frankreich ist unter diesen Voraussetzungen die Entscheidung für eine nachhaltige Dieselalternative sicherlich einfacher. Transport Jacky Perrenot setzt seine neuen Fahrzeuge in den Städten Grenoble und Lyon ein, nachdem ein vorangegangener Test sehr erfolgreich verlaufen ist. Der Test mit einem seinerzeit 330 PS starken Fahrzeug brachte ökonomisch eine 10%ige Verbrauchsreduktion und ökologisch natürlich signifikante NOx- und Partikelreduktionen auch gegenüber einem modernen EURO VI Fahrzeug. Auch der CO2 Ausstoß war um satte 95% niedriger, weil das 8m3 Testfahrzeug – wie künftig auch die neuen  Mischer – mit Biogas betrieben werden.

Der Stralis X-WAY NP 8x2x6 CNG (eine angetriebene, 3 gelenkte Achsen) mit der wahlweise autonom elektrisch angetriebenen Mischertrommel ist eine Investition in die Zukunft. Das Gesamtfahrzeug verfügt über das strenge PIEK-Zerrtifikat (71 dB) und ermöglicht damit einen 24h/7d Einsatz rund um die Uhr auch im Stadtbereich. Für den Einsatz hat Perrenot eine Mindest-Reichweite von 150 km definiert, die trotz hoher Gewichte, schweren Einsatzes, Stadtverkehrs und Nachladens der Mischer-Batterie sowie Trommeldrehung im Fahrbetrieb durch den Fahrzeugmotor um ca. 100 km übertroffen wurde.

Stralis X-WAY NP: die neue Generation von CNG Fahrgestellen​

Perrenots neue Fahrmischer werden von einem Cursor 9 Motor mit 400 PS angetrieben. Der leichte Motor bringt mit 1.700 Nm dasselbe Drehmoment wie sein Diesel-Pendant an die Kurbelwelle und harmoniert perfekt mit einem automatisierten 12 Gang Getriebe. Während der Fahrt oder auf Anforderung im Stand sorgt ein Nebenabtrieb über eine Hydraulik für den Antrieb des Mischers. Je nach Bedarf kann auf Elektroantrieb umgestellt werden. Ein widerstandsfähiger 7,7 mm starker Rahmen dient als Basis für die 8 mschwere Trommel. Das Gesamtsystem des Aufbaus kommt von CIFA.

Pierre Lahutte, IVECO Brand President, sagte bei der Vertragsunterzeichnung: “Wir sind stolz, dass Perrenot einmal mehr unsere Marke gewählt hat, um sein Umweltbewußstein jetzt auch am Bau zu untermauern. Unsere Methangas-Strategie ist also richtig, um große Infrastrukturprojekte in ganz Europa in Angriff zu nehmen. Nehmen wir das Projekt „Grand Paris”: unsere Technologie ermöglicht es, dicht besiedelte Räume mit den schärfsten Vorgaben rund um die Uhr zu befahren. Mit Bio-Methan im Tank kann man sogar weitestgehend einen CO2 freien Transport sprechen. Und das bereits heute, die Energiewende ist in vollem Gang!”

Philippe Givone, CEO von Transport Jacky Perrenot, ist begeistert: “Als wir 2012 mit 3 IVECO Erdgasfahrzeugen angefangen haben, hatte keiner geglaubt, dass wir sechs Jahre später insgesamt mehr als 500 solcher Fahrzeuge bestellt haben würden. Und dass wir diese CNG und LNG Fahrzeuge sogar am Bau einsetzen würden. Wir gehen diesen Weg weiter und planen, bis 2020 die 1.000-er Marke zu erreichen. Die Effizienz und die Zuverlässigkeit der IVECO Methan Technologie bringt uns bei unserem Umstieg auf Nachhaltigkeit entschieden weiter. Investitionen in CNG und LNG sind ein Schritt in eine sichere Zukunft. Wir denken, dass uns noch viele Unternehmen auf diesem Weg folgen werden.”

Bildunterschrift: IVECO Stralis X-WAY NP mit 400 PS Methanmotor und elektrisch angetriebenem 8m3 Fahrmischer.​

Quelle:

www.iveco.com

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Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bestätigt Umweltvorteile von LNG im Güterverkehr über weite Strecken.

Umweltvorteile von LNG im Güterverkehr

Deutschland hat sich hohe Ziele gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Der Verkehrssektor muss erheblich dazu beitragen. Mit der kürzlich vorgestellten „Initiative klimafreundlicher Straßengüterverkehr“ des BMVI, deren Fokus auf dem schweren Güterverkehr liegt, gibt das Ministerium den Fahrplan vor. LNG wird dabei neben der Brennstoffzelle und strombasierten Flüssigkraftstoffen als Lösungsweg gesehen.

​IVECO ist seit 20 Jahren mit Erdgas unterwegs und hat Lösungen für das gesamte Transportspektrum. Als einziger Hersteller bietet IVECO mit dem Stralis NP auch eine uneingeschränkt fernverkehrstaugliche Lösung im Sinne der Studie an.

Treibhausgase (THG) sind verantwortlich für die Zerstörung der Ozonschicht und damit für die Erderwärmung. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seine sektorübergreifenden Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. Für den Verkehrssektor bedeutet dies eine nahezu vollständige Dekarbonisierung. Als Zwischenziel gilt bis 2030 eine CO2-Reduzierung um 40% aus dem Verkehrssektor. Aufgrund des Zeitdrucks scheiden die meisten Diesel-Alternativen zumindest für 2030 aus. Nicht so bei Erdgas. In seiner tiefkalten, verflüssigten Form als LNG (liquefied natural gas) eignet es sich hervorragend, um im Studienschwerpunkt Güterfernverkehr bereits heute signifikante Potenziale zu bringen. Dieses Ergebnis ist nach der kürzlich erfolgten Verlängerung der Steuerreduzierung auf Erdgas (ebenfalls eine Initiative des BMVI) bis zum Jahr 2026 ein logischer Schritt. Nunmehr herrscht auch Investitionssicherheit. Das BMVI geht bis 2030 von einer Zulassung von 50.000 schweren LNG Fahrzeugen in Deutschland aus und spricht von der Notwendigkeit anfänglicher Zuschüsse für 1.000 schwere Fahrzeuge. Ein Förderprogramm dazu ist in Vorbereitung.

In Deutschland besteht im Gegensatz zu Ländern wie Spanien, Holland, Frankreich oder Italien ein Infrastruktur-Defizit. Der Studie zufolge wäre das anfangs mit bereits weniger als 10 Tankstellen im Rahmen des EU Projekts 2014/94/EU („AFID“) gut gelöst.  Beim Fahrzeugangebot sieht es wesentlich besser aus. IVECO ist aufgrund seiner starken Präsenz in den genannten Ländern mit dem Stralis NP bereits erfolgreich im internationalen Fernverkehr mit Gewichten bis 40 Tonnen unterwegs. Alle Nutzer haben eines gemeinsam: sie berichten aufgrund der Effizienz des 400 PS Motors von großen Kostenvorteilen. Wichtig sind aber die CO2Einsparungen. Die sind schon bei rein fossilem Erdgas gegeben, weil der Verbrauch und damit der CO2 Ausstoß ca. 15% geringer als beim vergleichbaren Diesel ist. Der energiereiche und wasserstoffhaltige Kraftstoff verfügt über eine hohe Klopffestigkeit, sodass die Motoren sehr effizient ausgelegt werden können. Das Potenzial reicht dabei bis fast zur CO2 –Neutralität, wenn regenerativ erzeugtes Erdgas beigemischt wird. Power to Gas (Windgas), Waste to Gas (Biogas aus Abfällen) sind bekannte Technologien, die noch enormes Potenzial in der Industrialisierung haben.

Neben der THG Relevanz gelten beim Erdgasfahrzeug noch weitere Vorteile. Der Partikelausstoß ist minimal und die NOX Emissionen – verantwortlich für Einfahrrestriktionen in Städte – wesentlich geringer als selbst bei saubersten Dieselmotoren. Lärmemissionen sind immer unterrepräsentiert. Auch hier kann der Erdgasmotor – sofern er dem Fremdzündungs-Prinzip folgt – mit einer glatten Geräuschhalbierung aufwarten (minus 4 dB). Ein großer Vorteil für Anwohner und Fahrer gleichermaßen.

Auch wenn die BMVI Studie auf den Fernverkehr fokussiert gelten die Vorteile generell für Erdgasfahrzeuge. IVECO ist mit der umfassendsten Palette zwischen 3,5 und 40 Tonnen europäischer Vorreiter in dieser Technologie. Drei Motoren- und drei Fahrzeugbaureihen bieten für nahezu alle Transportanforderungen eine saubere Lösung zwischen 136 und 400 PS. Mit mehr als 21.000 verkauften Einheiten ist IVECO in Europa damit uneingeschränkter Marktführer.

 

Quelle:

www.iveco.com

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Truck-GP-Saisonauftakt nach Maß für IVECO: Fahrer- und Teamwertung im Griff

Der Saisonauftakt im österreichischen Spielberg war für das Team „Die Bullen von Iveco Magirus“ ein gelungener Einstand und für das Publikum ein Spektakel erster Güte. Der amtierende Europameister Jochen Hahn bereut seinen Wechsel zum Iveco Triebwerk nicht und setzt sich sofort an die Spitze. Auch Gerd Körber landet in Österreich zweimal „auf dem Stockerl“.

Neben dem Team Schwabentruck ist in der Saison 2017 auch das Team Hahn mit dem Cursor 13-Powerblock von FPT Industrial unterwegs. Beide Teams treten als Mannschaft an: „Die Bullen von Iveco Magirus“. Denn Truck Racing ist ein Mannschaftssport. Das Schwabentruckteam war bisher als einziger Rennstall mit Iveco Motoren unterwegs, jetzt sind zwei Teams mit zunächst drei Autos mit Iveco-Power unterwegs. Damit ergeben sich natürlich mehrere Handlungsalternativen, um ein gutes Ergebnis einzufahren. Zumal sich die Hardware entscheidend verbessert hat: der vierfache und amtierende Europameister Jochen Hahn ist bekannt für das perfekte Fahrwerk seines Renners und die Telemetrie. Davon profitiert jetzt auch Schwabentruck. Im Gegenzug bekommt Hahn wie auch Schwabentruck den Cursor 13 Common Rail mit ca. 1.200 PS und ca. 6.000 Nm, den Schwabentruck-Pilot Gerd Körber bereits in der letzten Saison getestet hat. Das Aggregat von FPT International hat deutlich mehr Biss als Schwabentrucks bisheriges mit Pumpe-Düse-Einspritzung. Auch Jochen Hahn ist von seinem neuen Motor begeistert: „der Cursor Motor hat eine wirklich tolle Leistungsentfaltung und schiebt über den gesamten Drehzahlbereich fast brachial bis zur Endgeschwindigkeit.“​
Jochen Hahn hat zwei der vier Rennen gewonnen, Gerd Körber fuhr in ebenfalls zwei Rennen auf den dritten Platz. Alle vier Rennwertungen des Wochenendes zusammengezählt ergibt sich bereits ein aussagefähiges Team-Ergebnis: die Bullen von Iveco Magirus liegen mit 78 Punkten gute 13 Zähler vor dem nächstplatzierten Team, Hahn hat in der Fahrerwertung mit 51 Zählern schon 11 Punkte Abstand zur Nächstplatzierten.

Die Motoren – im Prinzip modifizierte Serienmotoren mit anderer Einspritzanlage und einem Hochleistungsturbo – fahren zwar ohne Partikelfilter, sind aber mittlerweile im Rahmen der Umstände sehr sauber. „Jubilar“ Gerd Körber, selbst dreimaliger Europameister, erinnert sich, als er vor genau 30 Jahren das erste Rennen gefahren hat: „Bereits die 2. Startreihe legte im Qualm der vor ihnen startenden Trucks einen Blindstart hin. Heute ist Rauch ein Tabu“.

Das nächste Rennen findet am 27./28. Mai im italienischen Misano statt, bevor ab 30. 6. der Nürburgring die heimische Kulisse für mehr als 100.000 Fans bietet.​

 

Quelle:

www.team-hahn-racing.de

www.iveco.com

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Erster erfolgreicher Härtetest für den neuen IVECO-RaceTruck

Jochen Hahn

Die Woche nach Ostern, das war der Termin, den Jochen Hahn und sein Team ständig wie eingemeißelt vor Augen hatten, denn dann sollte auf dem Autodrom im tschechischen Most der Ernstfall geprobt werden. So arbeitete man in den Hahnschen Werkstätten zum Schluss beinahe ununterbrochen, nur zum Schlafen ging man noch nach Hause, Freizeitaktivitäten hatten sich fast völlig erledigt. Aber all die Arbeit hatte sich offensichtlich gelohnt. Der völlig neue Iveco-RaceTruck war komplett fertig und sah aus wie gerade aus dem Ei gepellt. Einzig das Wetter hätte jetzt noch dem Unterfangen „Test in Most“ einen Strich durch die Rechnung machen können – und tatsächlich sah es beinahe auch so aus.

Nur wenige Kilometer vom Autodrom entfernt hatte es rund 20 cm Neuschnee gegeben, auch an der Rennstrecke herrschte zumeist eher unangenehmes Wetter. Temperaturen so um den Gefrierpunkt, nachts wurde es sogar bitter kalt, ein eisiger Ostwind, und immer mal wieder leichtes Schneegestöber – auch wenn gelegentlich auch schon mal die Sonne durch die Wolken lugte. Die Asphalttemperaturen von 5 bis 7 Grad ließen sicherlich keine Wunderzeiten zu, doch das war auch nicht unbedingt das Ziel von Jochen Hahn. Für den vierfachen Champion galt es hauptsächlich, Erfahrungen mit dem ja von Grund auf komplett neuen Iveco-Truck zu sammeln, mögliche Kinderkrankheiten direkt zu erkennen – und wenn möglich auch gleich auszumerzen. Oberste Prämisse war also: fahren, fahren, fahren, und das machte Jochen Hahn auch sehr ausgiebig. Das Team-Hahn-Racing nutzte die Zeit optimal. Jochen war permanent auf der Piste, in den Pausen dazwischen wurden immer wieder marginale Änderungen insbesondere im Set-Up vorgenommen und die Ergebnisse anschließend akribisch ausgewertet.

Insgesamt zeigten sich Jochen Hahn und sein Team nach den ersten Tests unter Rennbedingungen – sieht man einmal vom Wetter ab – sehr zufrieden. Im Übrigen war das Paddock des Autodroms beinahe so gefüllt, wie an einem Rennwochenende. Insgesamt waren neun Teams mit elf RaceTrucks und fünfzehn Piloten der Einladung zu den von Jochen Hahn initiierten Testtagen gekommen.

Nun konzentriert man sich in Altensteig erst einmal ganz auf den Saisonauftakt der FIA European Truck Racing Championship vom 12. bis 14. Mai auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg.
Den offiziellen Kick Off, die Präsentation der neuen Iveco-RaceTrucks vor der Presse und den Sponsoren am 28. April auf dem Gelände der Iveco Magirus AG in Ulm, und eine vom Red Bull Ring initiierte Pressekonferenz am 5. Mai bei Iveco in Wien empfinden Jochen Hahn und seine Mannschaft dagegen als willkommene Abwechslung vom harten Arbeitsalltag.

Das Team:

Team Hahn Racing​

 

Der Truck:

IVECO-RaceTruck

 

Quelle:

www.team-hahn-racing.de

www.iveco.com

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100 Jahre Nutzfahrzeuge aus Ulm

Magirus Iveco - 100 Jahre Nutzfahrzeuge in Ulm
Eine der fünf Gründer-Säulen von Iveco ist Magirus. Vor genau 100 Jahren rollte das erste Nutzfahrzeug unter diesem Namen auf die Straße. Seither ist Ulm eng mit dem Fahrzeugbau verbunden und spielt im CNH Industrial Konzern mit seinen 12 Marken eine wichtige Rolle.

Magirus, der Ursprung des deutschen Zweigs von Iveco, hat 2013 den 150. Geburtstag der Unternehmensgründung begangen. Tätigkeitsbereich war ursprünglich die „gewerbliche Herstellung von Feuerwehrgerätschaften“. Über die mobile Ulmer Leiter (1872 mit 14 m eine Sensation) folgten dampfbetriebene Motorspritzen und 1907 sogar eine Elektromobil-Drehleiter mit Radnabenmotoren. Innovation war also bereits Programm, als 1916 – eben vor 100 Jahren – der Oberingenieur Heinrich Buschmann mit der Konstruktion eines 3 Tonner-Lastwagens mit Vierzylinder-Ottomotor begann. Das war die Geburtsstunde der LKW Konstruktion in Ulm, die über Jahre hinweg bis heute etliche wegweisende Meilensteine auf den Weg brachte. Richtungsweisend können auch Kleinigkeiten sein: bereits das erste Ulmer Fahrzeug, schon 1917 auf die Räder gestellt, folgte den Empfehlungen des damals neuen DIN Normenausschusses und wurde der erste LKW mit metrischen Maßen anstelle der bisherigen Zollgewinde. Als nächstes wurden die Leder-Riemenantriebe von der Gelenkwelle ersetzt. In den Jahren 1933 – 1937 entstand in Ulm mit dem leichten Frontlenker M10 der Urahn aller Transporter. 1935 entstand der Plan, einen Bus mit Heckmotor zu entwickeln. Das war liegend eingebaut ein ebenfalls von Magirus entwickelter 12 Zylinder Boxermotor, der aus 10,6 Litern immerhin 150 PS holte. Aufgrund politisch bedingter neuer Prioritäten – auch davon blieb das Werk natürlich nicht verschont – kam die revolutionäre Konstruktion nicht über den Prototypenstatus hinaus. 1951 kam das Konzept dann als O 6500 mit einem V8 Motor gleichen Hubraums und 170 PS zum Einsatz und fuhr 1954 sogar die Weltmeisterelf von Bern. 1953 konnte man mit den Rundhauber in den Bau des Wirtschaftswunders einsteigen. Die unverwechselbare Form war möglich, weil der luftgekühlte Motor auf den eckigen Kühler verzichten konnte. Ein letztes Beispiel aus einer langen Reihe Ulmer Erfindergeists der Frühzeit ist das kippbare Fahrerhaus, 1955 auf der IAA im „Saturn 200“ erstmals einem skeptischen Fernfahrerpublikum gezeigt.

Auch heute spielt das Werk Donautal neben dem Brandschutzbereich eine wichtige Rolle innerhalb der LKW Sparte des Konzerns. Neben produktionsnahen Bereichen wie Ersatzteillager, Umbauabteilung (Kundenadaptionen) und der Service-Akademie lebt die Fortschreibung Ulmer Entwicklungskompetenz über das gewachsene Knowhow weiter und verfügt heute über die modernste Technologie. Die mehr als 250 Ingenieure und Techniker teilen sich in 3 Hauptbereiche auf:

• Produktentwicklung
• Produkt-Validierung (Testing, Fahrversuch)
• Analyse und Simulation
Die Produktentwicklung umfasst die klassische Konstruktion von Fahrgestell und Triebstrang aller On- und Off-Road Baureihen von 16 bis 60 Tonnen. Für die Entwürfe des kompletten Fahrzeuglayouts stehen die modernsten 3D Systeme mittels DMU (Digital Mock Up) zur Verfügung. Alle Anbauteile, die Luftfederung und die Bremsanlage sind mit eingeschlossen, aber auch die elektrische Anlage mit den verschiedenen elektronischen Subsystemen und CPU´s (elektronischen Steuerungssystemen).​
Die Produkt-Validation ist aus dem klassischen Versuch hervor gegangen. Aufgrund sehr komplexer Zusammenhänge der Komponenten untereinander und der Bedeutung einzelner Systeme auf das Gesamtverhalten eines Fahrzeugs erfordert es von den Mitarbeitern eine extrem hohe Qualifikation, sowohl die Theorie zu durchdringen als auch das Verhalten im Einsatz einzuschätzen. Straßen- wie Prüfstandstests und Homologationsaufgaben zählen dabei ebenso zum Aufgabenumfang. Zurückgegriffen kann auf zwei eigene sowie mehrere konzerneigene Teststrecken in ganz Europa.​
Dem vorgelagert und im engen Iterationsprozess damit überprüft die Abteilung „Design-Analyse und Simulation“ in aufwändigen und rechnerintensiven virtuellen Modellen die Machbarkeit der Konstruktion. Dazu zählen digitale Crash-Simulationen ebenso wie z.B. die Auswirkungen der Rahmentorsion auf die dort angebauten Komponenten. Aerodynamik, Fahrdynamik-Simulation (Ausweichmanöver) oder Vibrationsanalysen: alles, was sich im Vorfeld zerstörungsfrei optimieren lässt, ist Aufgabe dieser Hochtechnologieabteilung.
Weitere Informationen finden Sie hier.
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HALLER Nutzfahrzeuge und HAMA – Zwei starke Partner sind für Sie in Ulm im Einsatz

Seit dem 1. März 2017 finden Sie uns nun auch in Ulm-Donautal.

Unsere Profis in Ulm warten Ihre Nutzfahrzeuge, Transporter, Busse und LKW schnell, flexibel und zuverlässig. Egal ob IVECO, DAF, MAN, Mercedes oder Scania – die Herkunft und Marke Ihres Fahrzeugs spielt keine Rolle. Wenn es schnell gehen muss steht Ihnen unser Mobiler Reparaturservice sowie Hol- und Bringservice zur Verfügung.

Unsere Service Leistungen für Sie in Ulm:

  • Instandsetzung und Wartung aller Hersteller (IVECO, DAF, MAN, Mercedes, Scania, Fiat)
  • Lackieranalge
  • Reparatur von Nutzfahrzeugen, Transportern, Omnibussen, Wohnmobilen
  • Reparatur von Baumaschinen, stationären Motoren, Anhänger und Auflieger
  • Unfallinstandsetzung
  • Durchführung aller gesetzlichen Untersuchungen: TÜV, AU, SP, §57b
  • Klimaservice
  • Spezialist für Kommunikations- und Navigationselektronik
  • Hol- und Bringservice, Ersatzwagen
  • Diagnose-Center
  • Toll-Collect Partnerstützpunkt
  • Vermietung & Verkauf von gebrauchten Nutzfahrzeugen

Für Fragen stehen wir ab sofort für zur Verfügung:

Peter Vitek | Betriebsleiter
Tel.: 0151 62 85 19 41

Andreas Haller | Geschäftsführer
Tel.: 0175 43 33 430

Hama Holding GmbH
Dieselstraß 19
89079 Ulm

 

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Der neue Stralis XP

Der Neue Stralis vereint eine Vielzahl von neuen Produktmerkmalen und Serviceangeboten. Somit bietet er für alle Kunden und Einsatzmöglichkeiten in zwei Modellreihen beste Effizienz und niedrigsten Verbrauch:

  • der Stralis für den Einsatz im Regional- und städtischen Verkehr sowie für leichte Baueinsätze
  • der Stralis XP für den Einsatz im Fernverkehr

​Der Neue Stralis wurde vom Motor bis zu den Reifen komplett umgestaltet:

  • neue elektronische “Architektur” HI-MUX (Elektrik/Elektronik)
  • neues HI-TRONIX-Getriebe, eine neue Hinterachse und neue Hinterradaufhängung​
  • modernste GPS-Funktionen für vorausschauendes Fahren​
  • spezifische Produktmerkmale zur gezielten Verbesserung von Nachhaltigkeit und Kraftstoffeffizienz

​Wir bieten unseren Kunden nun ​ein Komplettpaket von standardisierten und serienmäßigen Lösungen, die sich ganz auf eine Effizienzverbesserung des Kundengeschäfts konzentrieren – diese beinhalten das „TCO2 live“-Programm und die begleitenden Dienstleistungen:

  • TCO2​ ​SMART REPORT – ein wöchentlich zugestellter, standardisierter Report über Fahrverhalten und Kraftstoffverbrauch
  • TCO2 ADVISING – Beratungsleistungen, wie der Kraftstoffverbrauch optimiert werden kann
  • TCO2 DRIVING – Fahrtraining für wirtschaftliches Fahren
  • und die exklusive UPTIME GUARANTIE​ 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Der Neue Stralis: der TCO2-Champion

Der neue Iveco Stralis

Der Neue Stralis steigert die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bei jedem Einsatz, egal ob Regional-, Stadt- oder Baustellenverkehr bis hin zum Fernverkehr.

Der neue Antriebsstrang, modernste Technologien und Features und neue innovative Merkmale sorgen für eine deutliche Erhöhung von Effizienz und Zuverlässigkeit bei gleichzeitiger Senkung der Emissionen. So ist der Neue Stralis ein Total Cost of Ownership-Champion und ein CO2-Champion bei jedem Einsatz.

Neu ist auch eine Erdgasvariante (CNG / LNG) für die Strecke: der Stralis NP ist der erste speziell für den Fernverkehr ausgelegte Erdgas-LKW. Er ist der einzige mit komprimiertem oder flüssigem Erdgas betriebene LKW, der Leistung, Komfort, Getriebetechnologie und Reichweite für Fernverkehrs-Einsätze bietet. Der Neue Stralis NP verfügt über einen neuen Motor, der 400 PS und 1.700 Nm (gleich viel wie sein Diesel-Äquivalent) liefert. Das automatisierte 12-Gang-Getriebe sorgt für eine deutliche Erhöhung der Lebensdauer, reduziert die Kosten und verbessert den Fahrkomfort. Die Hi-Way Kabine bietet eine funktionale Umgebung mit allen Annehmlichkeiten, die man für einen Langstrecken-Einsatz benötigt.

 

Weitere Bilder finden Sie unter

 http://tinyurl.com/ztwlzev

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Der Neue Daily Euro 6: der beste Partner für das Transportgeschäft

Der neue IVECO Daily Euro 6

Der Neue Daily Euro 6 baut auf den Stärken der Daily-Familie auf und führt DAILY BUSINESS UP, die exklusive, von Iveco entwickelte Konnektivitäts-Funktion ein, die ihn zum perfekten Partner für den Ausbau der Transportgeschäfte macht.

Die Daily Hi-Matic Euro 6 Familie der neuesten Generation bietet ein einzigartig breites Spektrum an Leistungsstufen bis zu 210 PS und 470 Nm und setzt mit dem neuen intelligenten EcoSwitch PRO-System neue Messstäbe in puncto Kraftstoffeffizienz.

Neuer Daily Euro 6 Highlights:

• Bis zu 8% Kraftstoffeinsparung
• bis zu 12% Einsparungen bei Wartungs- und Reparaturkosten
• Eine komfortable und leise Kabine mit 4 dB Geräuschreduktion und eine neue Welt der Konnektivität mit DAILY BUSINESS UP für eine rationale Fahrzeitgestaltung
• Erweiterte Daily Hi-Matic Euro 6 Familie mit 5 Leistungsstufen
• Einzigartig breites Spektrum an 4-Zylinder-Motoren von 120 bis 210 PS
• Auswahl an Euro 6-Motorentechnologien, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden

Nachdem der im Jahre 2014 vorgestellte Daily die Märkte im Sturm erobert und Auszeichnungen auf der ganzen Welt gesammelt hat, legt Iveco mit dem Neuen Daily Euro 6 und seiner durchdachten App DAILY BUSINESS UP die Messlatte erneut um einiges höher. Aufbauend auf seiner bewährten Stärke, Vielseitigkeit, Leistung und Haltbarkeit führt der Neue Daily Euro 6 neue Funktionen ein, deren Technologie die Grenzen von Performance verschieben, den Komfort auf eine neue Stufe stellen, noch mehr Konnektivität liefern und den Total Cost of Ownership senken. Dies spiegelt seinen Businessinstinkt wider und macht ihn zum perfekten Geschäftspartner.

Weitere Informationen zum neuen Daily 6 finden Sie hier

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IVECO LKW und Busse mit HI-SCR Technologie bewähren sich unter vielen Einsatzarten

Ob es das Arbeiten in Gefahrgutbereichen, in innerstädtischer Umgebung oder gar in Hallen ist: die Nachteile einer exothermen Partikelfilterreinigung können bei AGR (Abgasrückführung) bedingter Regeneration erheblich sein. Iveco vermeidet diese Situationen mit seiner patentierten Hi-SCR Technologie.

Die Hi-SCR Technologie von Iveco benutzt zur Abgaskonditionierung ausschließlich SCR (Selective Catalytic Reduction) ohne Abgasrückführung (AGR) und aktiver Filterregeneration durch Kraftstoffeinspritzung in den Abgastrakt. Das ermöglicht den zuverlässigen und sicheren Betrieb des Fahrzeugs auch in Raffinerien, Chemiewerken, Flughäfen, Tunnels, Busbahnhöfen, Fußgängerbereichen und überall, wo Hitze und geruchsintensive Abgase ein Risiko und eine Belästigung darstellen. Alle Iveco Fahrzeuge der mittelschweren und schweren Baureihen (Stralis, Trakker and Eurocargo) sowie die Urbanway, Crealis, Crossway und Magelys Busse erreichen Euro VI /a auf eine sichere Art und Weise und stehen dem Nutzer uneingeschränkt zur Verfügung, ohne sich über das wann und wie der Regeneration Gedanken machen zu müssen..

Sobald AGR zur Erreichung einer Abgasreduktion benutzt wird, entsteht mehr Ruß und daher eine schnellere Beladung des Diesel-Partikelfilters (DPF). Das erfordert eine periodische Filterreinigung i.d.R. durch Abbrand der Rückstände. Dieser Prozess wird über die Motorsteuerung ausgelöst. Das kann jederzeit passieren und löst unter Rauchentwicklung Abgastemperaturen von teilweise mehr als 600 °C aus. In manchen Fällen gibt es im Armaturenbrett einen Schalter, um diese Aktion z.B. an Tankstellen oder in Raffinerien beim Be- und Entladen zu stoppen bzw. zu verschieben, sofern der Fahrer daran denkt.

Im Gegensatz dazu bedarf es bei der patentierten Hi-SCR Technologie keiner exothermen Reaktion, um den Filter freizuhalten. Der Betreiber eines Iveco kann auf ein einfaches Procedere vertrauen, wie er es von den problemlosen Euro IV / V Fahrzeugen gewohnt ist. Auch Euro VI step A wird bei allen Eurocargo, Trakker und Stralis Fahrzeugen sowie bei Iveco Bussen ausschließlich mit Hi-SCR erreicht. Weil damit auch die großen Temperaturschwankungen beim Abbrand entfallen, ist die Lebensdauer der Abgasreinigungsanlage höher. Die Effizienzvorteile durch die AGR Vermeidung sind ohnehin unbestritten.

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